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Pro Jahr 75.000 Tonnen mehr CO2

Pro Jahr 75.000 Tonnen mehr CO2 und 500 Mio. Staukosten durch Lobautunnel-Verzögerung

Überlastungs-Staus auf A23 treiben Umwelt- und Kostenbelastung bei S1-Verschiebung in die Höhe

[06.07.2021] Wie vergangene Woche bekannt wurde, hat Umweltministerin Leonore Gewessler alle Bauprojekte der ASFINAG gestoppt, um sie auf ihre Auswirkungen auf die Klimaziele zu evaluieren. Hinsichtlich des Lobautunnels hat das nach Berechnungen von Experten des ÖAMTC unerwartete Konsequenzen. Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung: „Jedes Jahr, in dem der Lobau-Tunnel später fertiggestellt wird, entstehen auf der überlasteten Südost Tangente über 500 Millionen Euro an vermeidbaren Staukosten. Zusätzlich werden beinahe 75.000 Tonnen an Treibhausgasen freigesetzt – mehr als eineinhalbmal so viel, wie der gesamte Inlandsflugverkehr pro Jahr produziert.“ Grund dafür sind die häufigen Überlastungs-Staus auf der Südost Tangente (A23), die erst nach dem Bau des Lobautunnels der Vergangenheit angehören würden. „So überraschend das auch klingen mag: Eine Verschiebung oder gar Verhinderung des Lobautunnels spart keine CO2-Emissionen und Kosten ein, sondern sorgt für eine höhere Belastung bei Umwelt und Betroffenen“, erklärt Wiesinger. … [ÖAMTC]

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